Ein sehr spezieller Raum in der Ladenzeile, den wir ganz überraschend bei unserem Einzug vorgefunden haben. Es ist einer von drei sogenannter Selbstschutzräumen, die wie Bunker konzipiert sind und den Mitarbeitern von Post- und Fernmeldeamt offenbar im Krisen- oder Kriegsfall als Zufluchtsort dienen sollten. Sie sind mit Luftschleusen ausgestattet, haben schwere luftdichte Türen, sind von dickem Beton umgeben und gut gefüllt mit Katastrophenausrüstung. Wir nennen diesen neuen Kunstraum deshalb ‚Schutzraum‘.

Rainer Drüke & WolfRabe

Eine Reise nach Much und das Snoezelen (15.12.2017 – 25.02.2018)

Bedrohung, Flucht, Vertreibung, Schmerz und ein Gegenpol in Form eines Raumes für Sicherheit und Schutzfindung
(Lichtobjekte und Rauminstallationen)

Ein ‚Work in Progress‘ Projekt, das im Anfangsstadium schon sehr sehenswert ist. Rainer Drükes Lichtobjekte und WolfRabes Rauminstallation ergänzen sich auf faszinierende Weise und geben dem engen Raum einen völlig neuen Charakter.

02.02.2018 um 19.00 Uhr: Lichtmesse an „Maria Lichtmess“
Performerin : Sonja Hellmann
LyrikLesung : Paul Schlechtriemen